Basecaps: vom Sport- zum Modetrend
9. Januar 2012

Die berühmten Basecaps haben ihren Ursprung in einer der beliebtesten Nationalsportarten Nordamerikas, dem Baseball. Schon im 19. Jahrhundert kreierten Sportler, ohne es zu wissen, einen Modetrend, der erst über hundert Jahre später nach Europa kommen sollte und dort sowohl Generationen von Jugendlichen in ihrer Freizeitbekleidung als auch Uniformierte, Behörden und Eventveranstalter prägte.

Die Basecap wurde von Baseballspielern eingesetzt und diente einerseits dem Schutz vor Regen und andererseits dem der Sonneneinstrahlung oder Hitze, in gewisser, sehr eingeschränkter Weise, ist es aber auch ein Schutz vor Verletzungen. Die Baseballstars trugen die Basecaps in weiterer Folge auch abseits des Feldes, bei offiziellen Auftritten, Veranstaltungen oder auch im privaten Bereich. Die Mütze war nicht mehr nur praktisches Sportutensil, sondern entwickelte sich zu einem Trend und wurde von diversen Gruppen übernommen. Egal, ob Sportler aus anderen Bereichen wie Basketballer, Eishockeyspieler und Skifahrer oder Behörden, bei denen sie mittlerweile zur Uniform gehören wie Polizei, Feuerwehr oder Militär. Auch bei Veranstaltungen oder Events ist die Basecap oft Markenzeichen für die Verantwortlichen vor Ort.

Prominente inspirieren die Jugend

Der Trend der Basecap ging von Sportlern aus, wurde aber schnell auch von einer anderen, für Jugendliche wichtigen Gruppe übernommen. Rapper entwickeln ihren eigenen Style, wobei auffällig ist, dass sie die Mützen meist verkehrt aufgesetzt haben, mit dem Sonnenschild nach hinten oder zur Seite, um besonders cool zu wirken. Was Sportler oder andere Berühmtheiten tragen, ist natürlich für die Allgemeinheit, vor allem die Fans ein absolutes Muss. Das fasziniert Kids und Jugendliche, die ihren Vorbildern in allem nacheifern wollen. Schnell übernahmen die sogenannten „Followers“, die ihre Stars verehrten und wie sie sein wollten, auch deren Outfits, um sie in die Welt hinauszutragen. Basecaps wurden – und sind immer noch – ein Markenzeichen. Sie sind ähnlich wie Trikots oder Fanschals ein nicht mehr wegzudenkender Merchandising Artikel, mit dem auch viel Geld verdient wird.


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